IF IT'S BROKE, FIX IT

PATAGONIA WORN WEAR



Gibt es einen Unterschied zwischen Konsumenten und Besitzern?
Patagonia wünscht sich für seine Produkte weniger Konsumenten sondern vor allem Besitzer und sieht einen großen Unterschied zwischen den Beiden. Konsumenten kaufen, werfen weg und kaufen neu. Besitzer hingegen übernehmen viel mehr Verantwortung für Ihre Produkte, sie kümmern sich um die richtige Reinigung und Pflege, sie nutzen ihre Produkte lange und geben sie weiter um eine noch längere Nutzungsdauer zu erreichen. Mit diesem Verhalten verringern die Besitzer ihren ökologischen Fußabruck, haben lange Freude an ihrer Kleidung und besitzen vielleicht sogar ein Kleidungsstück, das eine Geschichte erzählen kann. Und das alles kann teilweise schon mit Nadel und Faden erreicht werden! Das Patagonia Worn Wear Programm heißt für Euch: Kommt zu uns ins Freiluftwerk und wir schauen gemeinsam was man tun kann um Euer Kleidungsstück zu erhalten. Vielleicht drücken wir Euch einen Gore-Tex Reparatur Flicken in die Hand, vielleicht schicken wir Euch zum örtlichen Schneider, vielleicht senden wir Euer Kleidungsstück auch direkt zum Worn Wear Team. In unserer schnelllebigen Zeit haben wir uns eine Wegwerf-Mentalität zugelegt, die es uns kaum vorstellen lässt, "kleinere" Dinge zu reparieren. Wir lassen Autos und große Maschinen reparieren, aber Kleidung?
Patagonia möchte, dass Ihr - unsere gemeinsamen Kunden - mit dem Kauf eines neuen Kleidungsstücks auch den Service und das Wissen mitkauft, dass alle Patagonia Produkte äußerst langlebig sind, repariert werden können und eine produktlebenslange Garantie haben.
Auch bei bester Pflege und Achtsamkeit kann es aber sein, dass Eure Kleidung eine kleine Blessur davon trägt, dann sollte das Kleidungsstück deswegen nicht auf dem Müll landen. Solltest Du unterwegs sein und es nicht mehr zu uns schaffst, bietet Patagonia eine ganze Reihe Reparatur-Videos an, mit deren Hilfe Du entscheiden kannst - kann ich das selber reparieren und wie? Möchte ich das Kleidungsstück vielleicht doch weitergeben? Oder ist der Schaden so groß, dass es recycelt werden muss? Durch diese Entscheidungen könnt Ihr die Umweltbelastung minimieren und Euren reinen Konsum reduzieren.


"Wenn man sich bemüht, seine Kleidung zu reparieren, dann bekommt man ein ganz anderes Gefühl für den Wert der Kleidung"

Dieser Service und auch das Handwerk das hinter ihren qualitativen Produkten steckt, kostet - das muss auch Patagonia zugeben. Aber das geben sie auch gerne zu, da sie keine billige Ramsch-Ware anbieten wollen, die in kürzester Zeit kaputt geht und ersetzt werden muss. Patagonia nimmt seine Verantwortung gegenüber seinen Kunden und unserer Umwelt gerne wahr und möchte Euch einladen, mit ihnen gemeinsam die Wende gegen den Überkonsum zu schaffen. Bitte verhaltet Euch wie Besitzer und lasst die Kleidungsstücke die Euch ans Herz gewachsen sind und die Euch immer treue Dienste leisten reparieren. So können wir auch vermeiden, unsere Erde mit Dingen zu belasten, die wir nicht wirklich brauchen.
Der erste Schritt dazu ist ganz einfach: Komm zu uns und wir schauen gemeinsam was zu tun ist und wie wir Dein Lieblingskleidungsstück retten.
Wir alle haben unsere Lieblings-Kleidung, die uns ans Herz gewachsen ist. Mit den Jahren gewinnt sie an Charakter und Wert und ist schließlich die Summe ihrer Fasern. Diese Artikel lange zu nutzen, macht uns Freude und entlastet den Planeten. Und dann kannst Du vielleicht auch bald Geschichten wie diese über Deine Kleidung erzählen:
Sean Villanueva O'Driscoll schwört seit Jahren auf eine ganz bestimmte orange Boxershort. Da er viele Kilometer auf dem Rad zurücklegt, wurde der Stoff immer dünner und rissiger. Sean hat zunächst versucht, seine Lieblingsshort mit Tape zu reparieren, aber das konnte keine Dauerlösung sein. Also hat er zu Nadel und Faden gegriffen und ein neues Stück Stoff eingesetzt. Jetzt kann er sagen "Diese Short hat mich schon nach Baffin-Island, Patagonien und China begleitet."

Tom Doigde-Harrison baut und repariert Surfboards und dabei trägt er immer sein Storm Jacket, mittlerweile seit acht Jahren. Durch das viele Schleifen sind die Bündchen seiner Jacke etwas abgenutzt, aber mit einer kleinen Reparatur hält sie locker noch einige Zeit und vor allem viele Surfboards durch.

Tommy Caldwell verlässt sich bei seinen Berg-Abenteuern immer auf sein Nano Air Hoodie. Er war damit zum Beispiel schon auf dem Fitz Roy. Ein weiterer Vorteil wenn Du Deine Kleidung lange nutzt, ist, dass Du weißt was Du hast und dass Du Dich darauf verlassen kannst.

Vielleicht entscheidest auch Du Dich bald für ein neues Patagonia Kleidungsstück. Wenn Du genau überlegst, was Du brauchst und was Du damit vorhast, wirst Du sicherlich lange Freude daran haben und vielleicht kannst auch Du bald eine ganze Geschichte über Deine Kleidung erzählen.


"Und dann kannst Du vielleicht auch bald Geschichten über Deine Kleidung erzählen."




Diesen Bericht und viele weiter Geschichten, gepaart mit einem Auszug unseres Sortiments findest Du auch in unserem Magazin. Hier kannst Du es online ansehen oder dir kostenlos per Post schicken lassen!
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